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D-Netze
Digitale Funktelefonnetze nach dem GSM-Standard, der vom Europäischen Standardisierungs-institut für Telekommunikation (ETSI) entwickelt wurde. In Deutschland gingen im Juli 1992 das D1-Netz der Deutschen Telekom (heute T-Mobile Netz) und das D2-Netz von Mannesmann Mobilfunk für die breite Öffentlichkeit in Betrieb. Weitgehende Flächendeckung erreichten die D-Netze ab Mitte der 1990er Jahre. Ein Teilnehmer mit einem D-Netz-Endgerät ist in ganz Europa unter derselben Nummer zu erreichen. Die im Unterschied zum analogen C-Netz digitale Übertragung bietet u.a. verbesserte Sprachübermittlung und erhöhten Abhörschutz.

DECT
Abkürzung für englisch Digital Enhanced Cordless Telecommunications, früher Digital European Cordless Telecommunications, einheitlicher europäischer Standard für digitale schnurlose Telefone und kleinzellige mobile Kommunikationssysteme, der 1992 eingeführt wurde. DECT stellt im Frequenzbereich 1880-1900 MHz 120 Kanäle zum Senden und Empfangen zur Verfügung. Die Kanalauswahl erfolgt nach dem Zeitmultiplex-Verfahren mit einer dynamischen Kanalzuordnung. Das bedeutet, dass sich ein mobiles Endgerät den besten Kanal auswählt und auf diesem auch die Verbindung zur Basisstation aufbaut.

Dienstmerkmal
Bezeichnung für Funktionen, Protokolle und Eigenschaften, die für die Abwicklung einer bestimmten Kommunikation (z.B. Sprach-, Bild-, Text- oder Datenkommunikation) zusätzlich zur Verfügung stehen. Zu den Dienstmerkmalen zählen u.a. Rufumleitung und Gebührenanzeige. Ein Dienst wird durch die Summe seiner Dienstmerkmale beschrieben.

Download
Englischer Begriff für das Herunterladen von Dateien von einem entfernten Server über Netzwerke wie das Internet oder Mobilfunkverbindungen auf den lokalen Rechner oder einen anderen Client wie das Handy.

Downstream
Datenübertragungsrate über ein Netzwerk wie das Internet auf einen Einzelrechner, etwa bei Dateidownloads. Im Unterschied zum Upstream. In der Regel ist bei der Datenübertragung (zum Beispiel über DSL) der mögliche Downstream höher als der

Dual Mode
Kennzeichnung für Mobilfunkendgeräte (z.B. Handys), die im Gegensatz zu herkömmlichen Mono-Handys zwei technisch unterschiedliche Standards unterstützen.

Dualband
Fähigkeit von Mobilfunkendgeräten (v.a. Handys), in zwei unterschiedlichen Frequenzbereichen zu senden und zu empfangen, sodass sie z.B. in Deutschland sowohl im D-Netz als auch im E-Netz verwendet werden können. Tri-Band-Handys unterstützen drei verschiedene Frequenzen und sind daher zusätzlich auch im US-amerikanischen Mobilfunknetz verwendbar.

Duplexbetreib
eine Form der Informationsübermittlung, durch die gleichzeitiges Senden und Empfangen ermöglicht wird.