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Handover
bezeichnet in zellular aufgebauten Mobilfunknetzen die Weitergabe eines laufenden Telefonats von einer Zelle in die nächste. Die Gesprächsteilnehmer merken von diesem Wechsel in der Regel nichts, selbst wenn die beiden Zellen zwei unterschiedlichen Netzbetreibern gehören.

Headset
englisch, Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon, die Telefonate ohne Gebrauch der Hände ermöglicht. Wichtig z. B. für Mitarbeiter in einem Callcenter, die während eines Telefonates einen Computer bedienen müssen. Ein Headset wird auch als Zubehör für Mobiltelefone genutzt, dann als Ohrstöpsel mit einem in das Kabel integrierten Mikrofon. Es kann durch Kabel mit der Telefonanlage verbunden sein. Neue Geräte arbeiten wie ein Schnurlos-Telefon oder basieren auf der Bluetooth-Technik.

HotSpot
HotSpots sind öffentliche Internetzugänge z.B.an Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Cafes und auch im ICE. Die Technik basiert auf WLAN (Wireless Lokal Area Network).

HSCSD
Abkürzung für High Speed Circuit Switched Data, Mobilfunk-Übertragungsstandard, der auf GSM basiert, aber durch Kanalbündelung wesentlich höhere Datenübertragungsraten bietet. HSCSD gewinnt vor allem in Hinblick auf die mobile Internet-Nutzung an Bedeutung, da es schnelleren Datenzugriff erlaubt. Die Einführung von HSCSD und entsprechend ausgerüsteten Handys erfolgte ab 2000. Allerdings gilt HSCSD nur als Übergangslösung, da es im Vergleich zu den paketorientierten Zukunftssystemen GPRS oder UMTS sehr langsam ist.

HSDPA
Abkürzung für "High Speed Downlink Packet Access"; Technik zur Beschleunigung der mobilen Datenübertragung im UMTS-Netz. Downlinks bis zu 3,6 Mbit/s und Uplinks mit bis zu 384 kbit/s sind derzeit möglich. Langfristig werden bis zu 7,2 Mbit/s bei den Downlinks und 1,4 Mbit/s beim Uplink erreicht werden.